Ausstellung · 2016

Ich wurde Vater

Bálna, Budapest

In meinen eigenen Worten

Die persönlichste Arbeit. Als meine eigene Welt auf den Kopf gestellt wurde, tat ich das Einzige, was ich kann: Ich nahm eine Kamera und richtete sie auf andere Männer, die im selben Sturm standen.

Schwarzweiß, sehr nah, ohne Posen. Nur Väter mit ihren Kindern — eine Hand auf einem kleinen Rücken, ein schlafendes Gewicht auf einer Schulter. Alles, was das Wort „Männlichkeit“ nicht sagen kann, steckt in diesen Bildern. Männern wird gesagt, sie sollen stark und still sein; ich wollte fotografieren, wie Stärke tatsächlich aussieht, wenn sie niemand aufführt.

Galerie

Werke aus der Ausstellung

Ein Neugeborenes legt den Kopf auf die Schulter seines Vaters und blickt zur Kamera, daneben der ungarische Schriftzug 'Ich wurde Vater'.
Eine Mutter berührt zärtlich die Nase ihres schlafenden Neugeborenen und hält dessen Kopf in der Hand.
Ein Vater mit geschlossenen Augen umarmt zärtlich sein schlafendes Neugeborenes an seiner Brust.
Ein lachender Kleinkind mit Schiebermütze wird von seinem lächelnden Vater in einem Gartenambiente gehalten.
Ein Vater und sein Baby liegen sich auf einem Bett gegenüber, beide blicken neugierig in die Kamera.
Ein Vater küsst zärtlich die Stirn seines Neugeborenen und hält das Baby im weichen Licht nah an sich.
Ein Vater hält sein lächelndes Baby hoch, um es spielerisch mit einem zwischen seinen Zähnen gehaltenen Schnuller zu necken.
Vater und Baby berühren sich mit den Nasenspitzen, die Stirnen fast aneinander in einem zärtlichen Nahmoment.
Ein älterer Bruder umarmt einen großen Teddybären, während sein kleines Geschwisterchen auf den Schultern des Vaters sitzt.
Vater und Neugeborenes berühren sich fast mit den Nasen, das winzige Fäustchen des Babys nah am Mund, in sanftem Profillicht.
Ein lächelndes Kleinkindmädchen mit Haarspange wird von seinem Vater gehalten, der mit ihren Fingern spielt.
Ein lachendes Baby wird nah an das lächelnde Gesicht seiner Mutter gehalten, in einer freudigen Umarmung.
Ein kahlköpfiger Vater hält sein Neugeborenes im Arm, die Stirnen berühren sich fast in einem stillen, innigen Moment.
Ein Vater lächelt seine kleine Tochter an, hinter ihnen wirft ein blumenförmiges Lichtmuster einen Schatten an die Wand.
Ein Vater in einem bedruckten T-Shirt hält sein Neugeborenes sanft an seine Brust, beide blicken nach unten.
Ein lächelndes Kleinkindmädchen mit Haarspange wird liebevoll von seinem bebrillten Vater nah gehalten.
Eine Mutter beugt sich lächelnd zu ihrem lachenden Baby hinunter, das mit offenem Mund grinsend nach ihr greift.
Ein Vater mit ernstem Gesichtsausdruck füttert sein in gestreiften Stoff gewickeltes Neugeborenes mit der Flasche.
Ein bärtiger Vater mit langem Haar küsst zärtlich den Fuß seines Neugeborenen, während er das Baby auf einer Decke hält.
Ein Vater lacht Wange an Wange mit seinem Baby, das in einem gemusterten Strampler seinem Hemd festhält.
Ein lächelnder Vater und sein Baby, beide mit nacktem Oberkörper, blicken sich Wange an Wange an.
Ein oberkörperfreier Vater mit Dreadlocks lächelt auf sein Baby herab, das nach oben greift, um seine Brust zu berühren.
Ein Vater hebt seinen lachenden kleinen Sohn hoch über sich, die Gesichter nah beieinander in freudigem Spiel.
Ein Vater küsst zärtlich die Wange seines lachenden Babys, beide lächeln sich warm an.
Ein Vater im karierten Hemd hält zärtlich seine neugeborene Tochter mit Schleifen-Haarband.
Ein oberkörperfreier Vater hält stolz seine neugeborenen Zwillinge, je eines in jedem Arm, und lächelt in die Kamera.

© Norbert Bánhalmi / BANHALMI. All rights reserved. Bilder aus dem BANHALMI Archiv, 1999–2026.

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Warum es hierher gehört

Kuratorischer Datensatz

Wie es mit dem übrigen Werk verbunden ist

Die persönlichste Arbeit. Als meine eigene Welt auf den Kopf gestellt wurde, tat ich das Einzige, was ich kann: Ich nahm eine Kamera und richtete sie auf.

Periode des Œuvres

II2014–2016Menschliche Geschichten und historisches Gedächtnis

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Verbundene Einträge

Phase der Präsenzforschung · IV

Institutionen, Bücher und Ausstellungen

Diese Ausstellung gehört hierher, weil sie eine eigene Frage stellt, bestimmte Arbeiten zusammenführt und Spuren im öffentlichen Leben hinterlassen hat.