Ausstellung · 2016
Meilensteine ’56
Ungarisches Haus, New York
In meinen eigenen Worten
In New York traf ich Menschen, die 1956 in der Tasche trugen. Wörtlich: Fotografien, einen Schlüssel, einen Taufölffel — der eine Gegenstand, den sie auf dem Weg hinaus mitnahmen. Wir fuhren monatelang durch den Staat New York, Connecticut, New Jersey, um die noch Lebenden zu finden.
Also fotografierte ich sie zweimal: einmal das Gesicht, einmal den Gegenstand. Zusammen ergeben sie ein Bild. Das Licht ist klassisch, fast Rembrandt, weil diese Menschen die Würde der Malerei verdient haben. Niemand blickt in diesen Porträts zu Boden. Es gibt keine Opferposen. Sechzig Jahre danach standen sie noch immer — und das ist die ganze Ausstellung in einem Satz.
Galerie
Werke aus der Ausstellung















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